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Dienstag, 24. März 2009

Weltuntergang oder doch Revolution?

Also wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, könnte ich den Eindruck gewinnen, dass die Welt heute noch untergeht. Schneesturm, Hagelgewitter und mindestens Windstärke 8 fegen durch die Straßen Berlins. Muß das ausgerechnet an meinem Geburtstag sein? Außerdem habe ich nicht mal mehr ein BVG-Ticket, da ich ja wacker ab diesem Monat wieder Rad fahren wollte. Naja, heißt wohl doch zu Hause bleiben und mit dem warmen Computer kuscheln.

Passend zum Wetter entwickelt sich wohl auch grade die Stimmung in Deutschland, zumindest bei einigen Leuten. Wer sich das letzte Magazin der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel "Die Krise und wir" (hier online) angesehen hat, wird dort ein paar arrogante, ein paar sorglose, ein paar verzweifelte und ein paar aggressive Menschen angetroffen haben. Und bei einigen war auch schon die Rede von Revolution und Aufstand der Unterschichten.
Das hat mich doch stark an ein Gespräch erinnert, welches ich am Freitag Abend mit Herrn C. (zugegebenermaßen nach ein paar Wodkas) geführt habe. Denn da ging es auch um die Revolution, die abrutschende Mittelschicht und vor allem um Gewalt gegen Arroganz und Ignoranz. Da reiben sich die Sozialforscher schon die Hände und entwerfen abenteuerliche Revolotionstheorien. Vielleicht wird unsere Generation ja doch noch in die Geschichte eingehen. Zumindest wenn die Welt nicht vorher untergeht.

Titelbild des Süddeutsche Zeitung Magazins vom 20.03.09

Mittwoch, 25. Februar 2009

Gadget-Technik-Zeugs

Ich bin ja eigentlich kein Gadget-Technik-Blogger, aber diese Dinger, die sich Siftables nennen, finde ich irgendwie toll, auch wenn ich die Verwendung noch nicht so ganz verstanden habe. Wenn man das Video hier anschaut, checkt man es ein wenig (toll ist auch wie die Technik-Fans im Saal jubeln).


via MonsterMunch

Samstag, 31. Januar 2009

Winterlektüre

Habe es nun geschafft den Turm von Uwe Tellkamp auszulesen. Nachdem das Buch in den einschlägigen Feuilletons (wie hier und hier) hoch gelobt wurde und Uwe Tellkamp letztes Jahr auch den deutschen Buchpreis gewonnen hat, war ich natürlich sehr gespannt, ob dieses Urteil denn berechtigt wäre. Mein Fazit: Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Buch, wenn es sich auch streckenweise sehr in die Länge zieht. Also 300 Seiten hätte man durchaus noch wegstreichen können. Allerdings erweist uns der Verlag den Gefallen und druckt viel Geschwafel kursiv, so dass man diese Passagen auch effektiv überblättern kann. Vielleicht gehören die aber auch zum Epischen des Romans dazu und geben ihm seine faszinierende Wirkung. So wie der Zauberberg ja auch toll ist, obwohl es kaum eine Handlung gibt.

Der Turm spielt in Dresden und handelt von den letzten Jahren der DDR bis zur Wende. Dabei ist die Handlung auf das Dresdener Villenviertel und seine intellektuellen Bewohner reduziert. Ein Bürgertum, welches es im Arbeiter- und Bauernstaat ja eigentlich gar nicht geben sollte. Tellkamp beschreibt, wie sich dieses Bürgertum in seine Kultur (Musik, Literatur, Kunst) flüchtet und dabei das Geschehen um sich herum ausblendet, trotzdem die Protagonisten immer wieder mit dem System in Kontakt kommen. Die FAZ fasst schön zusammen: "Was die Bewohner des Turms eint, ist diese Liebe zum alten Dresden und die Blindheit für das neue rund um sie herum. Die Flucht vor den Zumutungen des Sozialismus hat die Bildungsbürger auf ihren eigenen Zauberberg getrieben."

Was mich als Wende-Kind an diesem Buch fasziniert hat, ist die Art, wie die Intellektuellen mit dem Staatssystem und der DDR-Gesellschaft umgehen und diese somit selbst mitbestimmen, obwohl sie das ja gar nicht möchten. Sie denken, dass sie sich raushalten können und stoßen dabei immer wieder auf innere Konflikte und moralische Entscheidungen. Gerade die Tatsache, dass im Buch viele Dinge nur angedeutet und nicht erläutert werden, erinnert daran, dass über viele Dinge eben auch einfach nicht geredet wurde. Man weiß es irgendwie aber niemand weiß wirklich etwas und keiner traut sich etwas zu sagen. So schaffen alle zusammen eine Gesellschaft des Schweigens und Verdrängens.

Nunja, kurz gesagt, ein spannendes Buch für alle, die sich für die DDR-Gesellschaft interessieren und auf Familien-Epen (im Stil der Buddenbrocks) stehen.

Hier gibt es übrigens noch ein kurzes Video-Interview mit Tellkamp, der sich definitiv auch für sehr intellektuell hält.

Freitag, 2. Januar 2009

Wie Helmut Schmidt zum Raucher der Nation wurde

Zum neuen Jahr kommt noch ein etwas verspäteter Blog-Eintrag, nachträglich zum 90. Geburtstag von Helmut Schmidt.
Helmut Schmidt war ja zwischendurch weniger populär als heute. Durch seine Zeit-Interviews "Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt" ist seine Popularität aber wieder enorm gestiegen. Aber vor allem haben sie ihn anscheinend zum Raucher der Nation gemacht, denn in der großen Nichtraucher-Gesetz-Debatte des letzten Jahres brauchte man auch immer einen Positiv-Quoten-Raucher. Und wer könnte denn besser herhalten als der 90-jährige und stolze Kettenraucher Helmut Schmidt. Die Krönung bildete für mich dann auch das Zeit Sonderheft zum Jubiläum. Ein Auszug in Reihenfolge:




Hier schon angestrengt witzig auf den Raucher hingewiesen, ...



aber dass man dann quasi zum Ambassador des Deutschen Zigarettenverbandes wird, finde ich schon sehr grenzwertig. Ob das Herr Schmidt wirklich noch so gut findet?

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Bacon in Soho



Letztes Wochenende sind wir in der Abenddämmerung in Soho umhergeschlendert, und obwohl dort heute überall stylische Geschäfte und renovierte Häuser zu finden sind, kann man sich an einigen Ecken auch noch gut vorstellen, wie zwielichtig dieses Viertel wohl mal war. Enge, dunkle Gassen, Backsteinbauten und früher wohl viele halblegale Pubs und Clubs.

Bei diesem Thema muss ich auch noch mal auf einen englischen Künstler hinweisen, der mich sehr beeindruckt hat (derzeitige Ausstellung in der Tate). Francis Bacon war angeblich auch gerne in Soho unterwegs und hat sich dort seiner Spielsucht und Homosexualität (in den 50iger und 60iger Jahren noch nicht so gern gesehen) hingegeben. Heute kaum vorstellbar ist außerdem, dass er sein Atelier in South Kensington hatte, was wohl damals, ebenso wie Chelsea auch noch recht minder bemittelte Ecken in London waren (heute unbezahlbar). Unglaublich ist aber vor allem auch das Atelier von Francis Bacon, welches eher einer Müllhalde gleicht. Heute würde man sagen er ist ein Messie, oder eben ein Künstler...


Francis Bacon in seinem Atelier

Mehr Bacon und Atelier-Aufnahmen (bei ca. 3:30 Min.) in folgendem Interview:

Mittwoch, 5. November 2008

Malties & Marmite

Jetzt kommt mal wieder eines meiner Lieblingsblogthemen: Produkte, die es nur im Ausland gibt. Heute mit Malties und Marmite.

Die Malties stehen eher stellvertretend für die tausendmal größere Produktauswahl von Cornflakes, die alle großartig aussehen, wenn sie im Geschäft stehen. Auch bei den Malties hat mich vor allem die Verpackungsgestaltung überzeugt. Am Ende schmecken die Cornflakes leider alle relativ gleich, nämlich nach sehr wenig. Aber gut, Abwechslung muss sein.



Zweites Produkt des Tages ist das Marmite, welches normalerweise als so eine Art Aufstrich bekannt ist. Leider weiß man nicht so ganz was es sein soll, auch wenn auf der Packung Yeast Extrakt, also Hefe Extrakt, steht. Das schwarz-schmierige Zeug ist recht gewöhnungsbedürftig und kann kaum definiert werden. Deswegen lautet der Marmite Werbeslogan auch: "You either love it or hate it". Das trifft es genau auf den Punkt. Ich kenne Marmite noch aus Neuseeland, wo es echt groß war. Jetzt bin ich ihm wieder begegnet und habe einen erneuten Test mit den Marmite Breadsticks gemacht. Erst dachte ich: mmh, schmecken nach gar nichts. Aber dann hatte ich ungefähr 2 Stunden einen intensiven Marmite-Geschmack im Mund. Das Zeug hat es echt in sich. Aber es ist ein guter Weg, um sich an Marmite heranzuwagen, wenn man das denn möchte.





Hier noch die Marmite Werbung, quasi mit Gebrauchsanweisung:

Sonntag, 2. November 2008

Das Schweigen der Quandts auf Google Video

Für alle Freunde des Online-TV und von Nazi-Dokumentationen (also alle Guido Knopp Fans) hier noch ein Fernsehtipp. Habe mir die letzten Tage die viel besprochene Dokumentation "Das Schweigen der Quandts" auf Google Video angeschaut. Das war furchtbar spannend und lehrreich, denn ich habe zum Beispiel gelernt, dass die Frau von Goebbels vorher mit dem älteren Quandt verheiratet war. Die Quandts sind heute übrigens Hauptaktionäre von BMW und gelten als eine der reichsten Familien Deutschlands. Susanne Klatten (aus der Quandt Familie) gilt als reichste Frau Deutschlands und wird übrigens gerade erpresst.


Dieses Bild stammt aus einem Zeit-Artikel zur Doku. Die Goebbels-Familie und ganz oben der Quandt-Sohn aus erster Ehe von Magda Goebbels.

Auf Google Video gibt es übrigens noch mehr Dokus. Man muss sie nur finden, denn es gibt natürlich keine redaktionelle Ordnung oder so was. Leider läuft der BBC i-player ja nicht in Deutschland, ebenso wie Arte TV nicht in England, denn da gibts auch immer mal wieder tolle Sachen. Weiß gar nicht, wie es mit Channel4 aussieht...

Sonntag, 5. Oktober 2008

Die Sache mit dem Helm

Wieder was gelernt heute (sogar am Sonntag), nämlich was ist Moral Hazard:
"Und trotzdem spielt, wie gesagt, Moral eine wichtige Rolle. Meistens versteckt sie sich allerdings in dem Begriff des „Moral Hazard“, der jetzt wieder so häufig fällt: Gemeint ist, dass Versicherungsschutz das Verhalten ändert. Jeder weiß, dass Radfahrer mit Helm rechthaberischer und damit lebensmüder unterwegs sind als solche ohne. Krankenversicherte werden häufiger krank. Und Wirtschaftspolitiker befürchten eben, dass Banken, die sich darauf verlassen, dass am Ende der Staat einspringt, von vornherein mehr riskieren."
Aus dem FAS-Artikel von Peter Richter über die Moral der Finanzkrise.

Und natürlich kommt mir da die Frage, ob ich nicht doch lieber ohne Helm radfahren sollte. Obwohl ich eher das Gefühl habe, dass ich mit Helm unsicherer und damit gefährlicher Rad fahre. Mmh. Aber jetzt ist es eh so richtig Herbst geworden...

Donnerstag, 8. Mai 2008

Bildungsurlaub leicht gemacht

Da es ganz so aussieht, dass wir mit zwei neuen Paessen aus Suedamerika ausreisen und nach Deutschland einreisen koennen, wird es nun mal Zeit fuer einen Rueckblick. In diesem Fall muss ich einfach mal die Buecher posten, die ich mir in den letzten zwei Monaten reingezogen habe:
1. Wolfgang Koeppen: Im Treibhaus
War vielleicht ne schlechte Anfangslektuere. An sich nicht uninteressant aber ziemlich abstrakt geschrieben. Da ich es in stressigen Hostels nicht lesen konnte, musste ich es eintauschen gegen:
2. Faye Kellermann: Into the darkness
Das kommt dabei raus, wenn eine Englaenderin einen Krimi im Nazideutschland schreibt: eine ziemlich belustigende Reiselektuere.
3. Irmgard Keun: Das kunstseidene Maedchen, als Hoerbuch gelesen von Fritzi Haberlandt
Hoerbuecher sind auf langen Busfahrten wirklich grossartig, vor allem, wenn einem bei normalen Buechern sonst schlecht wird. Und gutes Hoerbuch (wenn auch aus der Brigitte-Reihe).
4. Hakan Nesser: Kim Novak badete nie im See von Genezareth
Guter Krimi ohne klassisch Krimi zu sein
5. Frank Schaetzing: Der Schwarm, in der Hoerbuchversion
Wow, unerwartet spannend. Das haette ich gar nicht gedacht. Ein Hoerbuch, bei dem man nicht nach einer halben Stunde einschlaeft.
6. Haruki Murakami: Hard boiled wonderland
Definitiv eines der schlechteren Buecher von Murakami.
7. Julia Franck: Die Mittagsfrau
Nicht umsonst hoch gelobtes Buch von Frau Franck.
8. Khaled Hosseini: Drachenlaufer
Super spannend und gut geschrieben. Hat sich gelohnt es auch endlich mal selbst zu lesen.
9. Dick Francis: Festgenagelt
Amuesanter, einfach gestrickter Urlaubskrimi.
10. Thomas Mann: Tod in Venedig, als Hoerbuch
Was hat er nur der Herr Mann? Ganz schoen unheimlich jedenfalls die Geschichte.
11. Junge Traudl: Hitlers Sekretaerin, als Hoerbuch
Eine von Hitlers Sekretaerinnen gibt zu ihrem Lebensende ein Radiointerview ueber ihre Erlebnisse. Der Film der Untergang beruht unter anderem auf ihren Erzaehlungen. Sehr interessant!
12. Ernesto Guevara: Motorcycle Diarys
Viel besser als der Film. Auf jeden Fall ein super Buch, wenn man grad durch Suedamerika reist.
13. Luis Sepulveda: Der Alte, der Liebesromane las
Gutes Buch und schnelle Lektuere mit Suedamerika-Flair.
14. Jurek Becker: Bronsteins Kinder
Irgendwie dachte ich immer, dass es schwer zu lesen sei. Tuts aber gar nicht und ist auch noch spannend und interessant.
Wenn das nicht wieder ein Bildungsurlaub war...

Mittwoch, 26. März 2008

Victor Jara und Erasmus Reloaded



Nach den langen Osterferien ist nun auch mal wieder Zeit fuer einen neuen Blogeintrag.
Und da ich auch mal wieder was gelernt habe, muss ich das direkt weiter erzaehlen.
Wir wohnen naemlich gerade in dem Studentenwohnheim in Valparaiso, in dem Diego vor zwei Jahren schon gewohnt hat. Und da dieses "Victor Jara" heisst, hab ich mal recherchiert, wer das war und ein kleines Stueck chilenischer Geschichte hat sich aufgetan:

Also, Victor Jara war ein chilenischer Singer-Songwriter, der Anfang der 70iger Jahre das politische Liedgut in Chile bekannt gemacht hat. Zur Zeit Allendes bluehte dieses maechtig auf und zahlreiche Saenger und Musikgruppen entstanden und spielten auf grossen und kleinen Festivals. Im Zuge des Putsches durch Pinochet wurde Jara wie viele Oppositionelle verhaftet und im Estadio Chile gefoltert und ermordet.
Die Musik von Victor Jara gehoert mittlerweile fest zur Geschichte Chiles, auch wenn die Geschehnisse der Diktatur noch nicht wirklich aufgearbeitet wurden. Das Stadion, in dem 1973 so viele Menschen gefoltert und ermordet wurden, wurde mittlerweile in Estadio Victor Jara umbenannt. Hier gibt es eines seiner bekanntesten Lieder - Te Recuerdo Amanda (seine Mutter hiess uebrigens Amanda).

Folgendes Bild muss ich auch noch bloggen, denn es haengt direkt neben den Victor Jara Bildern im Wohnheim.




Ansonsten erinnert mich das Studentenwohnheim sehr an meine Zeit in Italien, obwohl das Wohnheim hier natuerlich tausendmal schoener ist. Aber hier wohnen auch totel viele Austauschstudenten und es ist quasi Erasmus-Reloaded.

Im Gegensatz zu Valparaiso, wo einen die Sonne fast wegbrennt, scheint das Wetter in Deutschland ja schrecklich zu sein. Deswegen druecke ich Euch allen zum Abschied die Daumen, dass es bald Fruehling wird!

Freitag, 21. März 2008

Nachtrag - Semana Santa



Da wir ja gerade auf verschiedenen Seiten der Welt Ostern, oder Semana Santa, begehen, moechte ich dazu noch einen Nachtrag bringen.
Denn schon am letzten Sonntag traten bei uns einige Fragen auf, als wir einige Leute in Buenos Aires mit Zweigen durch die Gegend laufen sahen. Aber selbst der katholische Messdiener aus Sueddeutschland konnte dieses Phaenomen nur hinreichend erklaeren. Deshalb hier ein paar wertvolle Links, fuer alle, die sich auch mit unserer christlichen Tradition auseinandersetzen moechten.
Bei dem Ritual handelte es sich um die Begehung des Palmsonntags, welcher der letzte Sonntag in der Fastenzeit und vor Ostersonntag ist. Er leitet die beruehmte Semana Santa oder auch Karwoche ein, welche wiederum den Leidensweg Jesus nachzeichnet. Der Palmsonntag steht fuer den Einzug Jesu in die Stadt Jerusalem, bei dem die Buerger Palmenzweige vor Jesu niederlegten. Diese standen als natuerliches Koenigssymbol. Dies laesst sich natuerlich auch noch mal auf Wikipedia nachlesen. Fuer alle, die wie ich keine Bibel zu Hause rumliegen haben, gibt es auch den Bibelserver, wo man mal so sachen nachlesen kann. Oder man schaut direkt bei der katholischen oder evangelischen Kirche - und dann gibt es ja auch noch jesus.de. Wow, die Welt im Internet!